Rennbericht Langenberg-Marathon

Beim letzten Marathon des Jahres überzeugte Stefan Schmale mit einem 5. Platz in der Altersklasse Herren. Dabei fing das Rennen alles andere als optimal an…

Bereits das Abholen der Startnummern war für Martin Dillschneider, Thomas Guthardt und Stefan Schmale ein Wettlauf gegen die Zeit, welcher jedoch knapp gewonnen werden konnte.
Bis man allerdings einen Parkplatz gefunden hatte, blieben nur noch ca. 10 Minuten bis zum Start. Von der nun aufkommenden Hektik ließ sich besonders Thomas nicht beeindrucken. Vermutlich aufgrund der Nebenwirkungen des im Sumpf tags zuvor zelebrierten Oktoberfestes…
Während sich Stefan Schmale schon auf dem Weg in die Startaufstellung befand, begann Thomas in aller Ruhe mit seinen Rennvorbereitungen. Dabei konnte er Martin Dillschneider noch davon überzeugen auf ihn zu warten. So kam es wie es kommen musste, und der Startschuss fiel ohne Martin und Thomas.

Als Stefan also schon in der großen Meute mit Renntempo durch Wiemeringhausen fuhr, waren die Zwei noch damit beschäftigt die Transponder im Startbereich aktivieren zu lassen, um dann über das Verbot von Helmkameras belehrt zu werden. Blöd das Thomas ausgerechnet heute mit Helmkamera fahren wollte… Um einer möglichen Disqualifikation zu entgehen, ließ er sich schließlich doch von Martin überzeugen, die Kamera besser in der Rückentasche zu transportieren.

Mit Verspätung ging es dann endlich auf die 44 Kilometer lange Runde. Da das Rennen eh gelaufen schien, übernahm man noch spontan die Rolle der Stimmungsmacher und ließ sich während der Ortsdurchfahrt besonders lautstark von den zahlreichen Zuschauern feiern.

Während Stefan sich bereits erfolgreich durch das Feld pflügte, mussten Martin und Thomas also erst einmal Anschluss finden. Dies gelang ihnen überraschend flott. Nun steckte man allerdings im Verkehr fest. Erst als sich das Fahrerfeld am Fuße des Langenberg entzerrte, boten sich genügend Überholmöglichkeiten. Fortan forcierte Martin das Tempo und Thomas musste ihn ziehen lassen.

Stefan hielt wärenddessen sein eigenes Tempo von Anfang an hoch und biss sich lange Zeit in der Führungsgruppe fest. Als Lohn für diese respektable Leistung, durfte er sich im Ziel über Platz 5 in der Kategorie Herren freuen. Platz 40 (von 461) in der Gesamtwertung bestätigt die starke Leistung!

Grund zur Freude hatten aber auch Martin und Thomas. Martin überholte 300 Gegner und landete noch auf Platz 161 der Gesamtwertung (Platz 46 Altersklasse MS1). Thomas (mittlerweile fast nüchtern) schaffte es durch eine gute zweite Rennhälfte immerhin noch auf einen Platz (264 Ges./31 MHe) im Mittelfeld.

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Höhenprofil

In diesem Sinne: „Zieh des rosa Röcksche aus und fahr bis die Kotz im Halse steckt!“

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