24h Sontra – Rückblick Teil 2/3

Die erste Rennhälfte

Getreu dem Motto „Der frühe Vogel kann mich mal!“ wurde der Wecker erst einmal von allen ignoriert. Das Frühstück verschob sich somit um eine halbe Stunde auf 09:30Uhr. Nach dieser ausgiebigen Mahlzeit warteten alle gespannt auf die Entscheidung von Stefan, welcher sich zum Glück für eine Rennteilnahme aussprach. Mit der Besinnung auf den Gedanken „Dabei sein ist alles“ stand auch schnell fest, dass kein Fahrer mehr das Team wechseln sollte. So fuhren Martin Dillschneider/Timo Reuß für Team 1 und Stefan Schmale/Thomas Guthardt für Team 2. Fortan wurden die Räder auf das Rennen vorbereitet.

Als um 12Uhr der Startschuss fiel, traten Martin und Thomas in die Pedale um nach drei Runden und etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit gemeinsam an Timo und Stefan zu übergeben. Für einen reibungslosen Wechsel sorgte der extra angereiste Teammanager Michael Uthof. Einen ersten Glanzpunkt hatte Thomas derweilen schon gesetzt. Bereits in seiner zweiten Runde führte er dem direkt hinter ihm fahrenden Martin die „Schinger-Rolle“ auf dem sog. Hollsteintrail vor. Jedoch nicht im klassischen Stil mit „Endo-Grätsche über den Lenker“, sondern „seitlich gehechtet mit anschließendem Purzelbaum“. Von weiteren Stürzen wurden wir zum Glück verschont!

Im fortschreitenden Rennverlauf stellte sich unsere Teamarbeit als vorbildlich heraus. Man hatte ein gemeinsames Tempo gefunden und motivierte sich auf der Strecke gegenseitig.

Gegen 20Uhr standen die Räder das erste Mal still. Bei einem gemeinsamen Abendessen wollte man die Taktik für die Nacht besprechen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass besonders für Stefan die ersten acht Rennstunden kräftezehrend waren und er seiner Erkältung so langsam Tribut zollen sollte. Und da die Temperaturen mittlerweile gesunken waren, hatte auch Thomas mit wiederkehrendem Husten zu kämpfen. In Absprache mit Team Dillschneider/Reuß entschied man sich jedoch dafür, jeweils noch drei Runden zu fahren. So lagen die Teams gegen Mitternacht nahezu zeitgleich auf den Plätzen 4 und 5. Während Team 2 sich nun für eine ausgiebige Nachtruhe entschied, sollte Martin für eine teaminterne Vorentscheidung sorgen…

– to be continued –

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