Monat: August 2008 Seite 1 von 3

Nachlese zum 24h Rennen

Nachdem nun die Anstrengungen vorbei sind und der geschundene Körper sich erholt hat, das Adrenalin abgebaut, die Euphorie und bei manchen auch die Nervosität sich gelegt haben, möchte ich gern noch ein paar Sätze zu dem Wesentlichen der Veranstaltung los werden. Die nach dem Zieleinlauf und am restlichen Sonntag viel diskutierten sportlichen Leistungen sind die eine Seite, die gelebte Kameradschaft aber ist noch viel höher zu bewerten. So wie in den zwei Tagen zusammen gehalten und miteinander umgegangen wurde, ist unglaublich! Man kann es kaum glauben, aber da ziehen ein paar Verrückte im Alter zwischen 17 und 51 Jahren los, stellen Teams zusammen in denen der älteste Fahrer 27 Jahre (!) älter ist als der Jüngste und vertragen sich ohne auch nur ein böses Wort zu verlieren. Alle arbeiten gemeinsam an dem Ziel: „wir müssen das schaffen“. Wenn es einem nicht gut geht, sehen das die anderen und helfen sofort. Jeder passt auf jeden auf. Die Technik wird geprüft, die Klamotten werden gecheckt nach dem Motto: es könnte regnen, hast du genug an? Auch die Nahrungsaufnahme wird überwacht, hast du was gegessen? Hast du genug getrunken? Ist deine Wasserflasche voll? Brauchst du noch ein Gel? Frank hat es auf den Punkt gebracht: in der freien Wirtschaft werden tausende von Euros für Teamcoaching ausgegeben, das Ergebnis ist aber nicht mal ein Bruchteil dessen was wir hier gelebt haben. Was aber schnell unter geht: die eigentliche Basis für einen Start beim 24h Rennen sind die Teamhelfer und Köche. Ohne deren Hilfe würde kein Fahrer sein Rad an den Start schieben. Die ausgeglichene Sportlernahrung, die Massagen nach dem Einsatz, die 24 Minuten auf der Magnetdecke sind einfach die Dinge aus denen man wieder Kraft schöpft und fit für den nächsten Einsatz wird. Die Helfer bei der Transponderübergabe und der Zeitnahme sowie die Ansage „mach dich bereit, du bist gleich dran“, sind unverzichtbar. Deshalb an dieser Stelle und im Namen aller Rennfahrer nochmals einen allerherzlichsten Dank an alle Helfer und ihr Durchhaltevermögen! Die Teamhelfer haben sich letztendlich genauso gequält wie die Fahrer!

Bleibt der Wunsch und die Hoffnung, dass wir nächstes Jahr wieder zusammen finden und ein solches Highlight gestalten können.

Bedanken möchten wir uns ebenfalls bei allen Nutzern des Livetickers und für die tollen Kommentare!

Mit herzlichem Ketten- & Speichenbruch

Armin

Jetzt wird gefeiert!

Das gesamte Team ist wieder in Breuna und feiert jetzt in der Säule 11.

Zwischen dem letzten Bericht und dem Zieleinlauf haben Team 2 und 3 nahezu ihre Platzierungen behalten.

Team 3 (Volkmarsen) konnte durch konstante Rundenzeiten den Platz 154, mit 26 gefahrenen Runden, verteidigen. Team 2 schaffte gute 24 Runden und liegt in der Endabrechnung auf Position 269.

Team 1 schaffte es durch einen Kraftakt noch über 40 Plätze zu gewinnen. So fuhr z.B. T.Guthardt in seiner letzten Runde persönliche Bestzeit. Die 3 anderen Fahrer kratzten ebenfalls an ihren bis dato besten Zeiten. Platz 105 von 485 ist der Lohn!

Prost!!!

Update:

Ergebnislisten sind Online/Ergebnisse wurden angeglichen.

Stand 11:15

Jetzt ist es passiert: einer ist gestürtzt. Wie kann es anders sein, unser sturzerfahrener Armin kam bei der Transponderübergabe zu schnell an und die Übergabe an Frank klappte nicht. Originalton Armin: mit dem Transponder bremse ich nicht! Ergebnis: Fahrrad heil, Fahrer: leichten Knieschaden, funktioniert aber noch. Problem: der neue Helm (noch nicht bezahlt) hat einen Schaden.

Auf der Strecke: Stefan Schmale, Stefan Köchling, Hilmar Büttner

Es müssen noch: Armin Guthardt, Martin Thielemann, Matthias Müller

Falls Armin um 13 Uhr wieder zurück ist, fährt Frank auch noch. Wenn nicht, ist Schluss.

Erfreulich: wir sind momentan auf Platz 145 und 13 Minuten vor VolkmarsenÂ

Der 2. Tag

Der neue Tag hat begonnen. Nachts gab es einen Zwischenfall, Armin musste anhalten und einen Verletzten von der Strecke ziehen. Erst den Radfahrer, dann das Fahrrad. Der arme Kerl hat geschiehen wie am Spieß und keiner hat angehalten. Nachdem er dann im Gras lag, Helm beseitigt und das Hemd geöffnet, kam dann auch das THW und hat den Patienten übernommen. Hat etwas Zeit gekostet, musste aber sein.

Stand heute 8:00 Uhr: Team 1: Platz 153, Team 3: Platz 168, Team 2: Platz 286 von 464!

Angela: versprechen wird gehalten, wenn keine technische Panne dazwischen kommt.

Unser Koch hat heute früh auch eine Runde gefahren, um 5:00 Uhr aufstehen ist aber nicht so sein Ding. Martin hat die Nordschleife nicht gefunden, er musste sich durchfragen! Trotzdem gute Zeit gefahren.

Auf der Strecke: Stefan Schmale (lacht immer noch), Martin Thielemann, Raik Tuschler

Ansonsten: Felix hat durchgehalten, Kaffee ist fertig, Frühstück ist auf dem Tisch, die Puschelmädels schlafen noch.

Ach ja, die Sonne scheint! Endlich!

Team 1 und 3 liegen gleich auf

Nach jeweils 5 gefahrenen Runden liegt Team 1 (T.Guthardt, A.Guthardt, S.Schmale, F.Krakenberg) auf Platz 172 und Team 3 (G.Kockhans, G.Gelberg, M.Thielemann, S.Köchling) auf Platz 185. Team 2 um M.Müller, R.Truschler, J-P.Kleinschmidt und H.Büttner hält sich ebenfalls gut auf Platz 265. Am Start sind 464 Teams!

Nach einigen heftigen Schauern ist es nun trocken, aber kalt und sehr windig.

Auf der Strecke befinden sich R.Truschler, F.Krakenberg und G.Gelberg.

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