Best of local Trails Series – 1. Kammtrail Stromberg

In unserer Video-Serie präsentieren wir die besten Trails rund um Breuna.
Wir starten mit dem „Kammtrail“ über den Stromberg. Zu einem Video gibt es noch eine Route damit auch ihr diese Spots entdecken könnt.

 

Geführte MTB Tour am 22.07.2018 und 05.08.2018

Über den Naturpark Habichtswald könnt Ihr MTB-Touren mit uns buchen.

601 Meter über Null – die Tour für MTBergsteiger

Die Tour führt uns von Breuna auf den höchsten Berg in unserer
Nähe. Die Aussicht vom Großen Bärenberg ist legendär und macht
Lust auf mehr. Genießt den Blick über den Naturpark Habichtswald!
Vom Dörnberg bis hin zum Herkules liegt ein Trail-Paradies vor euch. Weiter geht es bergab über einen spaßigen Trail oder alternativ über eine Schotterpiste und hinauf zum Rödeserberg. Gemeinsam rollen wir durch den Windpark Wolfhager Land und genießen die sichere Abfahrt über die Schotterpiste hinunter zur Erpe. Auf Wunsch können wir an den idyllischen Fischteichen eine zweite Pause einlegen und im Anschluss entspannt nach Breuna fahren. Einkehr in Gaststätten in Breuna ist möglich.
Treffpunkt: Breuna, Hotel Sonneneck, Stadtpfad 2, jeweils um 10:00 Uhr

Alle Infos und Buchung unter: https://www.facebook.com/events/234175367327296/

Folgt dem Naturpark auf Facebook, es werden weitere Touren im Laufe des Jahres folgen.

Spätes Lächeln – Rennbericht Eschborn-Frankfurt 50

Mit etwas Abstand hier der Rennbericht von Thomas zur Skoda Velotour im Rahmen des Radklassikers „Eschborn-Frankfurt“.

Schlechte Voraussetzungen

Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt machte ich mich gegen 5 Uhr auf den Weg nach Frankfurt. Eigentlich sollte meine Motivation groß sein. Handelt es sich doch um meine Lieblingsrennen, bei dem ich mich bisher jährlich steigern konnte und meine bisher besten Ergebnisse eingefahren habe. Allerdings muss ich mir schon vor dem Start eingestehen körperlich nicht auf dem Höhepunkt zu sein. In der Woche vor dem Rennen hatte es mich mit, glücklicherweise kurzer, Erkrankung niedergestreckt. Im Startblock angekommen kann ich dies eine Weile ausblenden. Frühzeitig hatte ich mich eingefunden und stand auch ganz vorne im Block. Diese Voraussetzungen waren also nicht die schlechtesten. Mit einer Wartezeit von fast 45 Minuten war ich allerdings bei nunmehr 7 Grad völlig durchgefroren. Der am heutigen Tag extreme Wind macht es nicht besser. Auch die anderen Fahrer zittern am ganzen Körper. Jeder ersehnt den Startschuss herbei.

Obacht in Mainhatten

Endlich geht es los. Die Neutralisation ist für ein erneutes warmfahren leider zu kurz. Also mit kalten Beinen und Geschwindigkeiten um die 50 km/h in Richtung Frankfurt. Jeder Atemzug eine Qual. Die kalte Luft brennt in den Lungenflügeln wie hochprozentiges in der Speiseröhre. Dann hinein in den Großstadtdschungel. Ab jetzt höchste Konzentration. Neben einer Reihe von engen Kurven kommen wir auch immer wieder an gefährlichen Engstellen vorbei. Das überqueren von Straßenbahngleisen wird erschwert durch herumrollende Trinkflaschen. Die quer über die Straße rollenden Trinkflaschen liebe ich besonders. Da kommt immer dieses „Mario Kart Panzer Gefühl“ auf. Nur kann man nicht wissen, ob es sich um einen grünen oder roten handelt. Bisher hatte ich immer Glück und konnte ausweichen. Müssen also auch dieses Mal nur die grünen gewesen sein. Ungeschadet geht es also durch Mainhatten. Allerdings haben die vielen Sprints aus den Kurven heraus dieses Jahr viel Kraft gekostet. Ich versuche den Anschluss zu halten, werde aber bis nach Bad Homburg langsam durchgereicht. Mit Kohlenhydratzufuhr der Versuch neue Kräfte zu tanken.

Streckenteilung in Oberursel

Bis zur Streckenteilung in Oberursel wird taktiert. Führungsarbeit möchte niemand mehr so richtig leisten. Mich stört es heute nicht so sehr, denn die Tempoverschleppung tut mir ganz gut und ich kann neue Kräfte tanken. In Oberursel biege ich links ab in Richtung Ziel. Die meisten aus meiner Gruppe fahren die Langstrecken und sind mir somit fortan keine Hilfe mehr. Nach kurzer Regeneration fühle ich mich nun ganz gut und nehme das Tempo wieder auf. Das Einholen einiger Fahrer motiviert zusätzlich. Kurz vor Schluss hat sich auch wieder eine kleine Gruppe, u.a. mit Fahrern der einschlägig bekannten Teams aus dem German-Cycling-Cup, gebildet. Leistungsmäßig also kein schlechtes Umfeld. Die letzten Kilometer vor dem Zieleinlauf will wieder niemand die Führungsarbeit übernehmen. Wir versuchen zu rotieren. Ich fasse mir ein Herz und versuche das Tempo hoch zu halten. Dies gelingt auch ganz gut. Beim Rausrotieren stelle ich wieder eine Verschleppung fest. Daher wieder vorne einreihen. Nun geht es rechts ab in die Zielgerade. Der erste eröffnet den Sprint bei der 500 Meter Marke. Davon lässt sich jedoch niemand beeindrucken und wir ziehen unser Tempo weiter an. Gute 200 Meter vor dem Ziel wird es dann ernster. Ich bleibe im Windschatten und setze erst spät an. Beim Sprint um die goldene Ananas springt somit immerhin noch Platz 2 heraus. Gut für das Ego, mehr nicht.

Am Ende listet man meinen Namen auf Platz 44 von 835 in der Gesamtwertung (15. Altersklasse). Enttäuschung macht sich breit, stand doch im Jahr 2017 noch Platz 25 (4. AK) zu Buche. Insgeheim hatte ich sogar auf die erste Podestplatzierung geschielt. Ein Lächeln kann ich mir später trotzdem nicht verkneifen. Erik Zabel und Marcel Kittel sei Dank…

Erik Zabel

Marcel Kittel

 

Punktlandung – Rennbericht Td’E 2018

Die Td'E muss man einfach mögen

Das Rennen in Göttingen liegt mir nicht. Die erste Rennhälfte geht gefühlt nur bergauf. Hier wird bereits ordentlich selektiert. Wer eine Top-Platzierung einfahren will, der muss sich ab dem Hohen Hagen möglichst in der Führungsgruppe oder den direkten Verfolgern wiederfinden. Sicher kein Vorteil für die Fahrer in meiner Gewichtsklasse. Erst ab dem Dach der Tour, dem Hohen Hagen, finde ich meinen Spaß an dem Rennen. Auf dem Weg zum Hohen Hagen sind jedoch gute 2,5 Kilometer mit einer durschnittlichen Steigung von ca. 7% zu bewältigen. Trotz dieser Voraussetzungen mag ich das Rennen. Sehr gut organisiert und ein super Publikum!  

Wie gewonnen, so zerronnen

Im Startblock finde ich mich neben Ex-Profi Dirk Müller (u.a. deutscher Meister im Straßenrennen 2006) vom Radroo-Team wieder. Direkt eine Ansage mit welcher Leistungsklasse man es hier zu tun hat.
Dirk Müller (Radroo Team) - Deutscher Meister 2006
Aus Startblock A heraus ging es direkt mit hohem Tempo in die neutralisierte Rennphase. Bereits zur Zeitnahme am Rossdorfer Kreisel hatte sich eine Führungsgruppe gebildet. Ich leider hinten dran. Mein Plan war es bis Dransfeld den Anschluss zu dieser Gruppe zu halten. Somit noch mehr Druck auf das Pedal. Auf Hilfe konnte ich nicht hoffen. Also Augen zu und durch. Tatsächlich hatte ich die Führungsgruppe bis Mengershausen eingeholt. Allerdings ging es nun rechts ab, direkt in den ersten Anstieg. Blöder Zeitpunkt, hatte ich mich doch gerade erst verausgabt um den Anschluss zu finden. Keine Zeit neue Kräfte zu tanken und noch ein paar Kohlen mehr aufs Feuer. Der Krafteinsatz war nun leider enorm und nach 500 Metern habe ich mich entschlossen das Tempo zu reduzieren. Zu groß die Angst vor einem Einbruch am Hohen Hagen. Also Kette wieder nach links und abreißen lassen. Mein Rennen ist damit im Prinzip gelaufen. Was also machen? Ich entschließe mich möglichst konstant meine Leistung zu treten und fahre fortan auch ganz gut damit. Auf den Abfahrten nach Dransfeld und Jühnde mach ich auch wieder etwas Zeit gut.
Abfahrt nach Dransfeld

Der ewige Kampf gegen den Wind

Ab Jühnde schließe ich zu einer ca. 20 Fahrer großen Gruppe auf. Davor leider niemand in Sicht. Der Wind kommt - wie zu erwarten - von vorne. Die letzten Jahre bin ich in solchen Situationen durchgefahren. Heute wollte ich mal etwas anderes probieren und entschließe mich die Gruppe zu halten. Vielleicht ein Fehler. Die Beteiligung in der Führungsarbeit lässt zu wünschen übrig. Münsterlandgiro 2017 lässt grüßen. So richtig harmonisch verlaufen die Führungswechsel auch nicht. Ich versuche daher möglichst viel Führungsarbeit selber zu leisten. Die letzten Watt's kitzel ich dabei nicht raus. So eine Gruppe entwickelt nämlich 1.000 Meter vor dem ziel eine seltsame Dynamik. Dankbarkeit ist in dieser Phase ein Fremdwort. Wer jetzt keine Kraft mehr hat, der bekommt auf der Zielgeraden eine schöne Packung und findet sich auf einmal am Ende der Gruppe wieder. Gute 20 Kilometer für die Gruppe aufreiben und dann auch noch den Vortritt im Ziel lassen? Das passiert mir in der Regel nicht. Auch heute kann ich den Sprint mitgehen und schaffe es immerhin als zweiter aus der Gruppe über die Ziellinie. Meine Zeilzeit? Mit 1:18:18 ein persönlicher Rekord und damit unter meinen angepeilten 1:20:00. Die gute Platzierung aus dem Vorjahr kann ich leider trotzdem nicht wiederholen. Am Ende springt in der Gesamtwertung nur der 200. Platz (AK 57) heraus. Magere 1,2 Sekunden trennen mich von Platz 201. Ab Platz 201 gibt es im Gesamtklassement des GCC 15 Mitmachpunkte, für mich jedoch die letzten 66 Punkte aus dem großen Topf. Eine Punklandung eben...

„Bengel“ rides Sourland (Sauerland)

Patrick „Bengel“ Rasche nimmt das schöne Sauerland unter die Stollen.

Ebenfalls nicht verpassen, sein neuster Trip: OUTLAW DIARIES III

„Wann auch immer ne Aufgabe kam, die sich um das Leben gedreht hat, hab ich immer überlegt, so wie krieg ich dat hin, dass ich die ganze Zeit soviel wie möglich Fahrrad fahren kann?“ – Patrick Rasche

… sympathisch der „Bengel“ 😀