100 Tage Einsamkeit

Sein Name ist Jonas Deichmann und er startete am 19. August 2018 von Alaska bis zur Südspitze Argentiniens. Ein großes Abenteuer. Ganz allein. Nur mit Rad und wenig Gepäck in Bikepacking-Manier. 23.000 Kilometer – das wäre Weltrekord.

Erfahrt mehr über seine Abenteuer unter jonasdeichmann.com

Interssant ist auch seine Packliste, die Ihr in einem seiner Blogbeiträge findet. PCB hat die interessantesten Produkte für euch mal verlinkt:

 

2. MTBergsteigertour zum Dörnberg

Geschwitzt, gelacht und viel Spaß gehabt

Am 05.08.2018 fand eine weitere von uns geführte „MTBergsteiger-Tour“ statt. Diesmal über traumhafte Trails bis zum Dörnberg und zurück nach Breuna.  Acht Teilnehmer + drei Guides hatten wieder eine gute Zeit.

Eindrücke findet Ihr in unserem Tour-Video. Zum Nachfahren der Tour könnt ihr unsere komoot-Route nutzen.

Video:


Route und Fotos:

Lust auch dabei zu sein?
Nächste Tour am 09.09.2018 zur Weidelsburg um 10 Uhr am Hotel Sonneneck, Stadtpfad 2 in Breuna

Anmeldung unter www.naturpark-habichtswald.de/kontakt oder direkt vor Ort.

24h Rad am Ring 2018 – PCB-Einzelstarter Thomas Guthardt schlägt sich durch

Eine Runde über Grand Prix-Strecke und Nordschleife misst in der „Rad am Ring“-Version rund 26 Kilometer und hält neben knapp 80 Kurven auch ca. 580 Höhenmeter parat. Thomas Guthardt startete als Einzelfahrer beim berühmt berüchtigten 24 h Rad am Ring in die Grüne Hölle. Wir gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme und einer tollen Platzierung mit Platz 140 von 605 Startern.
 

 

 

 

1. MTBergsteiger Tour zum Bärenberg

Am 22.07.2018 fand die erste von uns geführte „MTBergsteiger-Tour“ zum Bärenberg statt. Sieben Teilnehmer + 3 Guides hatten eine gute Zeit. Eindrücke findet Ihr in unserem Tour-Video. Zum Nachfahren der Tour könnt ihr unsere komoot-Route nutzen.

 

Lust auch dabei zu sein?
Aktuelle Termine unter www.naturpark-habichtswald.de/kontakt

Best of local Trails Series – 1. Kammtrail Stromberg

In unserer Video-Serie präsentieren wir die besten Trails rund um Breuna.
Wir starten mit dem „Kammtrail“ über den Stromberg. Zu einem Video gibt es noch eine Route damit auch ihr diese Spots entdecken könnt.

 

Geführte MTB Tour am 22.07.2018 und 05.08.2018

Über den Naturpark Habichtswald könnt Ihr MTB-Touren mit uns buchen.

601 Meter über Null – die Tour für MTBergsteiger

Die Tour führt uns von Breuna auf den höchsten Berg in unserer
Nähe. Die Aussicht vom Großen Bärenberg ist legendär und macht
Lust auf mehr. Genießt den Blick über den Naturpark Habichtswald!
Vom Dörnberg bis hin zum Herkules liegt ein Trail-Paradies vor euch. Weiter geht es bergab über einen spaßigen Trail oder alternativ über eine Schotterpiste und hinauf zum Rödeserberg. Gemeinsam rollen wir durch den Windpark Wolfhager Land und genießen die sichere Abfahrt über die Schotterpiste hinunter zur Erpe. Auf Wunsch können wir an den idyllischen Fischteichen eine zweite Pause einlegen und im Anschluss entspannt nach Breuna fahren. Einkehr in Gaststätten in Breuna ist möglich.
Treffpunkt: Breuna, Hotel Sonneneck, Stadtpfad 2, jeweils um 10:00 Uhr

Alle Infos und Buchung unter: https://www.facebook.com/events/234175367327296/

Folgt dem Naturpark auf Facebook, es werden weitere Touren im Laufe des Jahres folgen.

Spätes Lächeln – Rennbericht Eschborn-Frankfurt 50

Mit etwas Abstand hier der Rennbericht von Thomas zur Skoda Velotour im Rahmen des Radklassikers „Eschborn-Frankfurt“.

Schlechte Voraussetzungen

Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt machte ich mich gegen 5 Uhr auf den Weg nach Frankfurt. Eigentlich sollte meine Motivation groß sein. Handelt es sich doch um meine Lieblingsrennen, bei dem ich mich bisher jährlich steigern konnte und meine bisher besten Ergebnisse eingefahren habe. Allerdings muss ich mir schon vor dem Start eingestehen körperlich nicht auf dem Höhepunkt zu sein. In der Woche vor dem Rennen hatte es mich mit, glücklicherweise kurzer, Erkrankung niedergestreckt. Im Startblock angekommen kann ich dies eine Weile ausblenden. Frühzeitig hatte ich mich eingefunden und stand auch ganz vorne im Block. Diese Voraussetzungen waren also nicht die schlechtesten. Mit einer Wartezeit von fast 45 Minuten war ich allerdings bei nunmehr 7 Grad völlig durchgefroren. Der am heutigen Tag extreme Wind macht es nicht besser. Auch die anderen Fahrer zittern am ganzen Körper. Jeder ersehnt den Startschuss herbei.

Obacht in Mainhatten

Endlich geht es los. Die Neutralisation ist für ein erneutes warmfahren leider zu kurz. Also mit kalten Beinen und Geschwindigkeiten um die 50 km/h in Richtung Frankfurt. Jeder Atemzug eine Qual. Die kalte Luft brennt in den Lungenflügeln wie hochprozentiges in der Speiseröhre. Dann hinein in den Großstadtdschungel. Ab jetzt höchste Konzentration. Neben einer Reihe von engen Kurven kommen wir auch immer wieder an gefährlichen Engstellen vorbei. Das überqueren von Straßenbahngleisen wird erschwert durch herumrollende Trinkflaschen. Die quer über die Straße rollenden Trinkflaschen liebe ich besonders. Da kommt immer dieses „Mario Kart Panzer Gefühl“ auf. Nur kann man nicht wissen, ob es sich um einen grünen oder roten handelt. Bisher hatte ich immer Glück und konnte ausweichen. Müssen also auch dieses Mal nur die grünen gewesen sein. Ungeschadet geht es also durch Mainhatten. Allerdings haben die vielen Sprints aus den Kurven heraus dieses Jahr viel Kraft gekostet. Ich versuche den Anschluss zu halten, werde aber bis nach Bad Homburg langsam durchgereicht. Mit Kohlenhydratzufuhr der Versuch neue Kräfte zu tanken.

Streckenteilung in Oberursel

Bis zur Streckenteilung in Oberursel wird taktiert. Führungsarbeit möchte niemand mehr so richtig leisten. Mich stört es heute nicht so sehr, denn die Tempoverschleppung tut mir ganz gut und ich kann neue Kräfte tanken. In Oberursel biege ich links ab in Richtung Ziel. Die meisten aus meiner Gruppe fahren die Langstrecken und sind mir somit fortan keine Hilfe mehr. Nach kurzer Regeneration fühle ich mich nun ganz gut und nehme das Tempo wieder auf. Das Einholen einiger Fahrer motiviert zusätzlich. Kurz vor Schluss hat sich auch wieder eine kleine Gruppe, u.a. mit Fahrern der einschlägig bekannten Teams aus dem German-Cycling-Cup, gebildet. Leistungsmäßig also kein schlechtes Umfeld. Die letzten Kilometer vor dem Zieleinlauf will wieder niemand die Führungsarbeit übernehmen. Wir versuchen zu rotieren. Ich fasse mir ein Herz und versuche das Tempo hoch zu halten. Dies gelingt auch ganz gut. Beim Rausrotieren stelle ich wieder eine Verschleppung fest. Daher wieder vorne einreihen. Nun geht es rechts ab in die Zielgerade. Der erste eröffnet den Sprint bei der 500 Meter Marke. Davon lässt sich jedoch niemand beeindrucken und wir ziehen unser Tempo weiter an. Gute 200 Meter vor dem Ziel wird es dann ernster. Ich bleibe im Windschatten und setze erst spät an. Beim Sprint um die goldene Ananas springt somit immerhin noch Platz 2 heraus. Gut für das Ego, mehr nicht.

Am Ende listet man meinen Namen auf Platz 44 von 835 in der Gesamtwertung (15. Altersklasse). Enttäuschung macht sich breit, stand doch im Jahr 2017 noch Platz 25 (4. AK) zu Buche. Insgeheim hatte ich sogar auf die erste Podestplatzierung geschielt. Ein Lächeln kann ich mir später trotzdem nicht verkneifen. Erik Zabel und Marcel Kittel sei Dank…

Erik Zabel

Marcel Kittel